Brustdiagnostik Kernspin

Im Unterschied zur Mammographie und auch zum Ultraschall wird hiermit nicht nur untersucht, ob die Anatomie der Brust sich durch eine Erkrankung verändert hat, sondern die Durchblutung der Brust spielt eine wichtige Rolle. Gutartige und bösartige Veränderungen der Brust zeigen eine andere Durchblutung als das eigentliche Brustgewebe. Dadurch erkennt die Kernspintomographie auch bei dichtem Gewebe Veränderungen oft früher als es die Mammographie vermag. Die Untersuchung der weiblichen Brust im Kernspin dauert ca. 15 Minuten. Während dieser Zeit wird die Brust in 1 mm dicken Schichten nach krankhaften Veränderungen durchsucht, ohne Anwendung von schädlichen Strahlen. Nach der Hälfte der Untersuchung wird ein Kontrastmittel gespritzt. Dazu muss vor der Untersuchung ein winziges Plastikschläuchlein (Braunüle) in die Vene, meist in die Ellenbeuge, gelegt werden. Für eine optimale Untersuchung sollten Sie ganz ruhig liegen und gleichmäßig atmen. Die Untersuchung wird in Bauchlage durchgeführt. Nach der Untersuchung benötigt die Auswertung der Aufnahmen Zeit, da durch die geringe Schichtdicke über 1000 Bilder von beiden Brüsten erzeugt werden.

Mammadiagnostik