Kernspin (MR)

Die Kernspintomographie ist ein besonders schonendes bildgebendes Diagnoseverfahren, mit dem große Mengen an Schichtaufnahmen aus allen Körperregionen in allen Raumebenen gewonnen werden.
Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung können auch Kinder und Schwangere nach dem 3. Schwangerschaftsmonat untersucht werden. Wichtige Einsatzgebiete der Kernspintomographie sind die präzise Darstellung von Blutgefäßen, die Früherkennung von Tumoren und Einblicke in den Körperstoffwechsel.
Eingesetzt wird die Magnet-Resonanztomographie (MRT) auch zur Diagnose früher Veränderungen am Bewegungsapparat. Knochen und insbesondere Gelenkweichteile und -knorpel können sehr differenziert dargestellt und auf degenerative (=durch Verschleiß bedingte) Veränderungen hin untersucht werden. Die Kernspintomographie erfolgt in einem beidseitig geöffneten Tomographen und dauert je nach Körperregion 15 Minuten bis zu einer halben Stunde. Entspannen Sie sich und lassen Sie sich nicht von den klopfenden Geräuschen der an- und abschaltenden Magnetfelder irritieren.

Kernspintomographie

Falls sie die Geräusche stören, geben wir Ihnen während der Untersuchung gerne Ohrenstöpsel. Sollten Sie unter Platzangst leiden oder Beklemmungen haben, bekommen sie von uns ein Beruhigungsmittel verabreicht. Dann müssen Sie aber unbedingt eine Begleitperson mitbringen. Sie dürfen 24 Stunden nicht Autofahren und keine Maschinen bedienen. Kontraindikationen sind nicht erlaubt bei Herzschrittmacherpatienten und nicht herausnehmbaren Innenohrimplantaten.